Wie geht's uns denn ?

Betreff: Wie geht's und denn ?
Datum: 27 Aug 2002 14:48:00 +0200
Von: H.Dienstmann@t-online.de (Harald Dienstmann)
Firma: Harald Dienstmann
Foren: de.talk.jokes

Tachchen Leute!

EIN OLDIE!


WIE GEHT'S UNS DENN?
Kurzgeschichte von Wolfgang Rompa

Wer schon einmal im Krankenhaus betreut wurde, kennt sicher den Dialog zwischen Krankenschwester und Patient. Welches Verwirrspiel dabei entstehen kann - lesen Sie selbst:


S: So, jetzt nehmen wir unsere Tabletten und dann werden wir schoen schlafen!

P: Warum nehmen wir denn die Tablette?

S: Das sagte ich doch eben - damit wir schoen schlafen!

P: Ja, ist denn das erlaubt?

S: Was soll denn daran nicht erlaubt sein?

P: Ja, dass sie jetzt ins Bett gehen!

S: Ich gehe doch nicht ins Bett. Ich habe Nachtdienst!

P: Um Gottes willen, dann koennen Sie doch keine Tablette nehmen!

S: Wie kommen Sie denn darauf, dass ich eine Tablette nehmen will?

P: Nein, nicht eine ganze, aber Sie wollten doch die Haelfte von meiner, und dann wollten wir schoen schlafen!

S: Sagen Sie, ist Ihnen nicht gut? Haben Sie Fieber?

P: Mir ist gut! Aber Sie sind doch hier reingekommen und haben gesagt, dass wir jetzt unsere Tablette nehmen wollen. Ich haette Ihnen ja auch die Haelfte der Tablette abgegeben. Aber Sie haben ja Nachtdienst!

S: Das haben Sie vollkommen falsch verstanden!

P: Haben Sie denn keinen Nachtdienst?

S: Natuerlich habe ich Nachtdienst. Deshalb bringe ich ja die Tabletten!

P: Kriegen Sie das nicht ein bisschen durcheinander?

S: Ich kriege ueberhaupt nichts durcheinander. Wir nehmen jetzt die Tablette, und dann machen wir das Licht aus!

P: Nein, bitte nicht Schwester, erstens haben Sie Nachtdienst, und zweitens koennte jemand reinkommen!

S: Ich glaube, wir muessen doch mal Fieber messen! Und dann wollen wir den Puls fuehlen. Und wenn Sie nicht vernuenftig werden, muessen wir den Professor rufen!

P: Ich rufe nicht mit!

S: Ich will, dass Sie jetzt die Tablette nehmen, dass Sie nichts mehr fragen, dass Sie sich schoen ausstrecken, sich gut zudecken und dann lange und tief schlafen. So, und nun wuensch ich Ihnen eine recht gute Nacht!

P: Danke Schwester, dass ist wirklich sehr lieb von Ihnen!

S: Ist doch selbstverstaendlich - wo wir doch morgen operiert werden!

Ciao
Harald!




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