Lange Gechichten No 4
Thema: Elektrizität


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Der Elektrische Strom
Strom ist sehr duenn.
Deshalb braucht man fuer Strom keinen Schlauch; er geht durch einfachen Draht, so duenn ist er.

Mit Holz kann man keinen Strom uebertragen; wahrscheinlich saugt Holz ihn auf. Mit Kunststoff ist es genauso.

Wenn Strom nicht gebraucht wird, ist er nicht mehr duenn.
Im Gegenteil, er ist dann sehr dickfluessig, damit er nicht aus der Steckdose lauft, sonst muesste ja immer ein Stopfen auf der Steckdose sein.

Woher Strom weiss, dass er gebraucht wird und duenn werden muss, ist noch unklar; wahrscheinlich sieht er, wenn jemand mit einem Elektrogeraet in den Raum kommt.

Strom ist nicht nur sehr duenn, sondern auch unsichtbar. Daher sieht man nicht, ob in einem Draht Strom ist oder nicht; dann muss man ihn anfassen. Wenn Strom drinn ist, tut es weh; das nennt man Stromschlag. Manchmal merkt man auch nichts; entweder, weil kein Strom drin ist oder weil man ploetzlich tot ist: Dass nennt man dann Exitus.

Strom ist vielseitig, man kann damit kochen, bohren, heizen und vieles mehr...

Wenn man einen Draht mit Strom an einen anderen Draht mit Strom haelt, funkt und knallt es; das nennt man einen Kurzschluss.
Aber dafuer gibt es Sicherungen, die kann man dann wieder eindrehen.

Ausser dem Strom im Kabel gibt es noch Strom zum Mitnehmen; der ist in einer kleinen Schachtel verpackt. Der Elektrofachmann nennt sowas Batterie. Der Strom in einer Schachtel kann natuerlich nicht sehen, ob er gebraucht wird oder nicht; deshalb laeuft er manchmal einfach so ohne Grund aus und frisst alles kaputt.

Es gibt mehrere Arten von Strom:

1. Starkstrom: Heisst so, weil es unheimlich stark ist, was man mit ihm machen kann.
2. Wechselstrom: Heisst so, weil seine Verwendung haeufug wechselt.
3. Gleichstrom: Hat seinen Namen, weil es ihm voellig gleich ist, was man mit ihm macht.

Es bleibt noch zu erwaehnen, das der Strom in den Kraftwerken bei der Herstellung (soweit noetig, ich weiss!) in lange Draehte geleitet wird, die um grosse Trommeln gewickelt sind.
Das nennt man auch Trafo.

Da rennt der Strom dann solange im Kreis, bis er muede ist und so schwach, das die Birnen nicht mehr durchbrennen.

Dabei wird er auch so konfus, das er 50mal in der Sekunde die Richtung wechselt. Komischerweise kommt er trotzdem voran!!

Neulich hat ne Studentin den Prof. gefragt, warum ein Trafo brummt: Da hat er gesagt: "Wenn SIE 50x in der Sekunde eine Periode haetten, dann wuerden sie auch brummen."
(hab ich nicht so ganz verstanden..)

Und in Schaltern wird der Draht soo fest zusammengezwickt, das der Strom nicht mehr durchkommt.







E L E K T R I Z I T A E T
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Die Frage, die die heutige Wissenschaft beschaeftigt, ist: Was zum Kuckuck ist Elektrizitaet? Und wohin geht sie, nachdem sie den Toaster verlassen hat?

Hier ist ein einfaches Experiment, mit dem wir eine wichtige Lektion ueber Elektrizitaet lernen koennen: An einem kuehlen, trockenen Tag schlurfen wir mit den Fuessen ueber einen Teppich, greifen dann mit der Hand in den Mund eines Freundes und beruehren eine seiner Zahn- plomben. Unser Freund zuckt heftig zusammen und schreit vor Schmerz auf. Wir lernen daraus, dass Elektrizitaet eine sehr maechtige Kraft sein kann, die wir niemals dafuer verwenden duerfen, unseren Mitmen- schen Schmerzen zuzufuegen, ausser wenn wir eine wichtige Lektion ueber Elektrizitaet lernen muessen.

Wir erfahren dabei auch, wie ein elektrischer Stromkreis funktioniert. Als wir ueber den Teppich geschlurft sind, haben wir dabei etliche "Elektronen" aufgesammelt, aeusserst kleine Teilchen, die von den Tep- pichherstellern in die Teppiche eingewoben werden, um Schmutz anzuzie- hen. Die Elektronen fliessen durch den Blutkreislauf und sammeln sich im Finger an, von wo ein Funke zur Zahnfuellung unseres Freundes ueberspringt. Von dort aus fliessen die Elektronen durch seine Fuesse hinunter und zurueck in den Teppich, womit der Stromkreis wieder ge- schlossen ist.

Heutzutage sind elektrisches Licht, Radios, Mixer etc. fuer uns be- reits selbstverstaendlich geworden. Vor hundert Jahren waren solche Dinge noch voellig unbekannt, was aber nicht weiter schlimm war, da sie nirgendwo eingesteckt werden konnten. Dann kam der erste Pionier auf dem Gebiet der Elektrizitaet, Benjamin Franklin, der waehrend ei- nes Gewittersturms einen Drachen steigen liess und dabei einen schwe- ren elektrischen Schlag bekam. Dies beweist, dass Blitze von derselben Kraft angetrieben werden wie Teppiche. Leider wurde Franklins Gehirn dabei so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass er nur noch voellig unverstaendliche Sprueche von sich gab, wie zum Beispiel "Einen Pfen- nig gespart heisst einen Pfennig verdient". Unter Umstaenden wurde er dann als Leiter des Postamtes eingestellt.

Nach Franklin kam eine Reihe von Entdeckern und Erfindern, deren Namen in die heutige Terminologie der Elektrotechnik Eingang gefunden haben: Myron Volt, Marie-Louise Ampere, James Watt, Robert Transformator usw. Alle von ihnen machten wichtige elektrische Experimente. So entdeckte zum Beispiel Luigi Galvani (kein Scherz) im Jahre 1780, dass, sobald er das Bein eines Frosches mit zwei verschiedenen Metallen in Verbin- dung brachte, ein elektrischer Strom floss und das Bein des Frosches zuckte, selbst wenn es bereits vom jeweiligen Frosch getrennt war, der ja sowieso schon tot war. Galvanis Entdeckung fuehrte zu gewaltigen Fortschritten auf dem Gebiet der Amphibienchirurgie. Heutzutage koen- nen faehige Veterinaerchirurgen Metallteile in die Muskeln eines schwerverletzten oder gar getoeteten Frosches implantieren und zuse- hen, wie er zurueck in den Teich huepft. Ganz wie ein normaler Frosch,wenn man davon absieht, dass er wie ein Stein zu Boden sinkt.

Der groesste Pionier im Bereich der Elektrizitaet jedoch war Thomas Alva Edison, ein brillianter Erfinder trotz der Tatsache, dass seine Schulbildung sehr gering war und er in New Jersey lebte. Edisons erste Erfindung war der Phonograph, der bald in tausenden amerikanischer Haushalte zu finden war, wo er im Prinzip bis 1923 blieb, bis die Schallplatte erfunden wurde. Edisons Meisterstueck jedoch war die Er- findung des Elektrizitaetswerkes im Jahre 1879. Edisons grossartige Idee war die Uebertragung des Prinzips des einfachen elektrischen Stromkreises: Das Elektrizitaetswerk sendet Elektrizitaet ueber einen Draht zum Kunden und bekommt sie ohne Verzoegerung durch einen anderen Draht wieder zurueck, um sie anschliessend (und das ist der geniale Teil daran) gleich wieder zum Kunden zu schicken.

Das heisst, dass ein Elektrizitaetswerk dem Kunden dieselbe Elektrizi- taet einige tausend Mal pro Tag verkaufen kann, ohne dabei erwischt zu werden, da sich die wenigsten seiner Kunden die Zeit nehmen, ihre Elektrizitaet genau anzusehen. Tatsaechlich wurde zum letzten Mal in den USA im Jahre 1937 neue Elektrizitaet erzeugt. Seitdem haben die Elektrizitaetswerke dieselbe Elektrizitaet immer und immer wieder ver- kauft. Dies ist auch der Grund dafuer, warum sie soviel Zeit haben, sich mit Tariferhoehungen zu beschaeftigen.

Dank Pionieren wie Edison oder Franklin und Froeschen, wie dem von Galvani bietet uns heutzutage die Elektrizitaet fast unbegrenzte Moeg- lichkeiten. So haben zum Beispiel in den letzten zehn Jahren Wissen- schaftler den Laser entwickelt, ein elektrisches Geraet, das einen Lichtstrahl aussendet, der solche Energie besitzt, dass er noch in einer Entfernung von 2000 Metern eine Planierraupe atomisieren kann, und andererseits so exakt ist, dass Chirurgen damit hochpraezise Ar- beiten am menschlichen Auge vornehmen koennen. Vorausgesetzt, sie ver- gessen nicht, den Regler von "PLANIERRAUPE ATOMISIEREN" auf "MIKROCHI- RURGIE" umzustellen.






*W*ichtige Tips zur Handhabung und Pflege ihres
     EEEE  L    EEEE  K  K  TTTTT  RRR   III  K  K  EEEE  RRR    SSS
     E     L    E     K K     T    R  R   I   K K   E     R  R  S
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     EEEE  LLL  EEEE  K  K    T    R  R  III  K  K  EEEE  R  R   SSS
1) Heranwachsende Elektriker dürfen nicht mit Dosen hantrieren,
bei welchen mit SchlĄgen jedlicher Art zu rechnen ist.

2) Ausgewachsene Elektriker sind 3X täglich, mindestens jedoch
nach jedem Genuß von Kaffee, Suppe oder Kakao kräftig von
innen mit Alkohol zu reinigen.
( >>Merke : Nicht am Falschen Ende sparen )
Dadurch erhält er die für seine Rasse typischen glänzenden Augen,
sein glattes Fell und seine innere Ruhe und Ausgeglichenheit.

3) Streicheln sie ihren Elektriker *niemals gegen den "Strich".

4) Bei Mangelerscheinungen wie z.B. ruhigen Händen, Bewegungsadrang
oder gar starren gerichteten Augen, ist sofort ein erfahrener
Gastronom zu Rate zu ziehen.

5) Sollten sie einen schlafenden Elektriker finden, sollten sie ihn
nicht *wecken, erschrecken oder gar einstecken*.
Treffen sie vielmehr dafür Sorge, daá
*>> - er in seinem erholsamen und wohlverdienten Schlaf nicht gestört wird*
*>> - er warm und weich zu liegen kommt
*>> ( Lagertemperatur +18 - +20øC )
*>> - er nach dem Aufwachen eine warme Malzeit vorfindet

6) Im übrigen ist es ratsam:
- Ihn nicht zu hetzen
- Ihn nicht zu reitzen
- Ihn niemals nie nicht von der Seite oder sogar laut und barsch
anzureden
- Ihm immer zu zeigen, wie sympatisch er ihnen ist
*... und natürlich ab und zu eine nicht zu kleine Aufmerksamkeit...*

*J*a, dann werden sie lange und viel Freude an ihrem Elektriker haben.

7) Verwenden sie nur *ORIGINAL-ERSATZ-ELEKTRIKER*
Best.Nr 0815.026 (Elektriker, Standart)
Best.Nr 4711.026 (Elektriker, Bürobereich)
Best.Nr 0000.026 (Elektriker, Vorarbeiter)
Best.Nr 2001.026 (Elektriker, Hihg-Tech)
Best.Nr 007.026 (Elektriker, Lizenz zum Leuchten)


Anregungen, Fragen, Meinungen, Kritik u.s.w. am besten per
e-mail an:Hartmut @Kleinherbers.com
Wir beantworten (fast) jedes Schreiben (fast) sofort.


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